accompany, serve, advocate

Begleiten, unterstützen, verteidigen – die grundlegende Vorgehensweise des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes JRS: Unserem Auftrag entsprechend stehen wir Menschen bei, die ihre Heimat verlassen mussten, und treten für ihre Rechte ein.

30.9.2018 Nun ist diese erschütternde Geschichte online

Sinking Dreams

Am 6. August 2015 sinkt vor der libyschen Küste ein Fischerboot mit rund 700 Migrant*innen an Bord. Das Boot reisst 350 Menschen in den Tod, obschon die Rettung greifbar ist. Badr Bodor, von dem wir schon einmal einen Bericht gepostet haben (1.9.2017), hat das miterlebt, und erzählt:

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25.7.2018 Diffamierung von Nothelfer*innen

Alarmierende Entwicklungen

Wie können wir aus der Geschichte lernen, wenn wir einander verbieten, Muster einer entmenschlichenden Ideologie zu erkennen und zu benennen? Erich Kästner schrieb:

«Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf.»

Wo stehen wir jetzt im gleichen Schlamassel, wenn bereits heute zivilgesellschaftliches Engagement zur Rettung von Menschen aus Notsituationen und uneigennützige Solidarität als Straftaten eingestuft werden?

Beispiele:

Pfarrer in Neuenburg wegen «Solidaritätsdelikt» verurteilt: www.fluechtlingshilfe.ch/news/archiv/2018/pfarrer-in-neuenburg-wegen-solidaritaetsdelikt-verurteilt.html

«Weniger Rettungsschiffe bedeuten nicht weniger Flüchtende, sondern nur mehr Tote»: www.heise.de/tp/features/Weniger-Rettungsschiffe-bedeuten-nicht-weniger-Fluechtende-sondern-nur-mehr-Tote-4104534.html

Verurteilung wegen eines Tweets ist abschreckend für alle, die Menschen auf der Flucht helfen: www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/frankreich/dok/2018/verurteilung-wegen-eines-tweets-ist-abschreckend-fuer-alle-die-menschen-auf-der-flucht-helfen

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26.6.2018 Zeitungsartikel zum Nachlesen

«Ich bin fassungslos! Wie kann es sein, dass wir Menschen Grundrechte verweigern?»

Es gibt auch die anderen Stimmen

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14.6.2018 Noch zwei Wochen zum Unterschreiben

Sichere Fluchtwege retten Leben

Unterschreiben sie jetzt noch die Petition von HEKS und SFH, welche inhaltlich von vielen anderen Organisationen und Gruppierungen mitgetragen wird. Die Unterschriftensammlung dauert bis zum 24. Juni 2018.

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14.6.2018 Einladung zum Aktionstag am 30. Juni in Bülach

Eingegrenzt im Bezirk Bülach

Grundrechte und Zwangsmassnahmen stehen zueinander im Widerspruch. In welche Aporien das gegenwärtige Asylregime führt, zeigt sich bei den Asylsuchenden, die von den Behörden nicht als Flüchtlinge anerkannt werden.

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11.6.2018 Interview mit Christoph Albrecht SJ

Auch in der Schweiz gibt es Lager

Christoph Albrecht SJ erzählt von seinen regelmässigen Begegnungen mit abgewiesenen Asylsuchenden und erklärt, dass die gegenwärtige Regelung keine Lösung ist. Sie wird weder den Menschenrechten, noch dem anerkannten Verständnis von Menschenwürde noch der christlichen Botschaft gerecht.

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11.6.2018 Aufruf

Zwischen uns keine Grenzen

JRS-Schweiz steht hinter den Forderungen, die zur kommenden Demonstration in Bern geführt haben.

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7.6.2018 Reportage von Veronika Jehle

Am Rand der Piste

Veronika Jehle begleitete Christoph Albrecht SJ, der im Namen des JRS-Schweiz und des Solinetz Zürich zweimal pro Woche die Notunterkunft Glattbrugg besucht.

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10.5.2018 Vernetztes Engagement mit Flüchtlingen

Newsletter von Solinetz Zürich

Freiwillige von Solinetz Zürich engagieren sich seit 2009 in ihrem Kanton für Flüchtlinge und Sans-Papiers. Wollen auch Sie sich engagieren, an Projekten mitdenken und mitmachen? Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Stimme, Ihre Kraft einbringen können.

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1.9.2017 Bericht einer Ausschaffung

Notizen einer schrecklichen Erfahrung

Der marokkanische Autor Badr Bodor hat bis zu seiner Festnahme am 24. April 2017 mit dem JRS-Schweiz in Glattbrugg zusammengearbeitet. Er half Christoph Albrecht SJ in seiner ersten Kontaktaufnahme in der Notunterkunft. Nun hat er die Notizen der schrecklichen Erfahrungen veröffentlicht.

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