accompany, serve, advocate

Begleiten, unterstützen, verteidigen – die grundlegende Vorgehensweise des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes JRS: Unserem Auftrag entsprechend stehen wir Menschen bei, die ihre Heimat verlassen mussten, und treten für ihre Rechte ein.

Reflexion

Bedenkliche Tendenzen in der Schweizer Asylpolitik

In der breiten Bevölkerung ist das kollektive historische Gedächtnis recht kurz. Zu kurz, um schleichende gesellschaftliche Veränderungen wahrzunehmen. Dies zeigt sich zum Beispiel bei der Verschärfung der Asyl- und Ausländergesetze.

Mehr

Flüchtlingstag 2019

Beim Namen nennen – 35597 Opfer der Festung Europa

In verschiedenen Städten gedenken wir am Wochenende des 15./16. Juni 2019 den Menschen, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren. Die Anlässe in Bern und in Zürich werden vom JRS-Schweiz mitgetragen.

Mehr

Christoph Albrecht SJ schreibt im Editorial des Solinetz-Newsletters über die Einladung zum Vortrag „Auf Augenhöhe mit den Geflüchteten"

Über die Höhe unserer Augen

Wer noch nie über die ungleichen Verhältnisse zwischen Geflüchteten und Freiwilligen nachgedacht hat, wird durch den Vortrag am 6.2. aus dem Schlaf der Seligen geweckt. Doch auch alle, die sich zum Thema der Augenhöhe schon Fragen gestellt haben, sind herzlich willkommen!

Mehr

Stellungnahme

Kirchen und Religionsgemeinschaften fordern mehr Schutz für Flüchtlinge

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS Schweiz) begrüsst zwei neue kirchliche Dokumente zur Migrationspolitik in der Schweiz. Ausgangspunkt beider ist die schlichte ethische Forderung: Die Würde aller Menschen ist unantastbar, egal welchen Aufenthaltsstatus sie haben.

Mehr

Presseecho

«Fakten gegen Vorurteile»: Christoph Albrecht SJ in der Zeitschrift Sonntag zur Flüchtlinsituation und dem Handlungsspielraum hier bei uns

Christoph Albrecht SJ engagiert sich für Menschen, die in der Schweiz Zuflucht suchen. Wie kann man der Flüchtlings-Situation hier bei uns begegnen, wie der Ohnmacht der Bilderflut etwas entgegensetzen? Lesen Sie in der Wochenzeitschrift Sonntag, was Christoph Albrecht, Leiter Jesuit Refugee Service (JRS) Schweiz dazu antwortet.

Mehr

Stellungnahme der Jesuiten zum informellen EU-Gipfel in Salzburg

Jesuiten für eine andere Sicht auf die „illegale Migration“

„Derzeit gibt es mehr Geld, das Afrika in illegalen Finanzströmen durch aggressive Steuerhinterziehung und Geldwäsche verlässt, als mit kombinierter Entwicklungshilfe und ausländischen Direktinvestitionen nach Afrika gelangt…“

Mehr

Nun ist diese erschütternde Geschichte online

Sinking Dreams

Am 6. August 2015 sinkt vor der libyschen Küste ein Fischerboot mit rund 700 Migrant*innen an Bord. Das Boot reisst 350 Menschen in den Tod, obschon die Rettung greifbar ist. Badr Bodor, von dem wir schon einmal einen Bericht gepostet haben (1.9.2017), hat das miterlebt, und erzählt:

Mehr

Diffamierung von Nothelfer*innen

Alarmierende Entwicklungen

Wie können wir aus der Geschichte lernen, wenn wir einander verbieten, Muster einer entmenschlichenden Ideologie zu erkennen und zu benennen? Erich Kästner schrieb:

«Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf.»

Wo stehen wir jetzt im gleichen Schlamassel, wenn bereits heute zivilgesellschaftliches Engagement zur Rettung von Menschen aus Notsituationen und uneigennützige Solidarität als Straftaten eingestuft werden?

Beispiele:

Pfarrer in Neuenburg wegen «Solidaritätsdelikt» verurteilt: www.fluechtlingshilfe.ch/news/archiv/2018/pfarrer-in-neuenburg-wegen-solidaritaetsdelikt-verurteilt.html

„Weniger Rettungsschiffe bedeuten nicht weniger Flüchtende, sondern nur mehr Tote“: www.heise.de/tp/features/Weniger-Rettungsschiffe-bedeuten-nicht-weniger-Fluechtende-sondern-nur-mehr-Tote-4104534.html

Verurteilung wegen eines Tweets ist abschreckend für alle, die Menschen auf der Flucht helfen: www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/frankreich/dok/2018/verurteilung-wegen-eines-tweets-ist-abschreckend-fuer-alle-die-menschen-auf-der-flucht-helfen

Mehr

Zeitungsartikel zum Nachlesen

„Ich bin fassungslos! Wie kann es sein, dass wir Menschen Grundrechte verweigern?“

Es gibt auch die anderen Stimmen

Mehr

Noch zwei Wochen zum Unterschreiben

Sichere Fluchtwege retten Leben

Unterschreiben sie jetzt noch die Petition von HEKS und SFH, welche inhaltlich von vielen anderen Organisationen und Gruppierungen mitgetragen wird. Die Unterschriftensammlung dauert bis zum 24. Juni 2018.

Mehr

Ihre Spende hilft

Jetzt online spenden

Stiftung Jesuiten weltweit

PostFinance 89-222200-9
IBAN:CH51 0900 0000 8922 2200 9
BIC:POFICHBEXXX