accompany, serve, advocate

Begleiten, unterstützen, verteidigen – die grundlegende Vorgehensweise des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes JRS: Unserem Auftrag entsprechend stehen wir Menschen bei, die ihre Heimat verlassen mussten, und treten für ihre Rechte ein.

22.03.2020: Heute vor 40 Jahren wurde P. Luis Espinal SJ entführt, gefoltert und ermordet.

Existenzielle Solidarität mit den Unterdrückten

La Paz, Bolivien, März 1980: Der damals 48-jährige Jesuit, ursprünglich aus Katalonien, lebte seit 11 Jahren in einem Land, das seit Jahrzehnten von einer Diktatur in die andere kippte. Als Medienwissenschaftler, Cineast, Journalist und Seelsorger setzte sich Luis Espanal für Menschenrechte und Demokratie ein.

Was sein Engagement für uns heute – mitten in der Corona-Krise und in der Migrationspolitik-Krise – bedeuten könnte.

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10.3.2020 An der türkisch-griechischen Grenze

«Selig sind, die da hungern und dürsten nach Gerechtigkeit»

Angesichts der Katastrophe für Tausende von Menschen, die zwischen der Türkei und Griechenland im Regen, in der Kälte, im Hunger und Durst stehen gelassen, oder gar gewaltsam hin und her gepusht werden, braucht es mehr als klare Worte.

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10.2.2020 Abgewiesene Asylsuchende erzählten öffentlich

«Unsere Stimmen»

«Ich war sehr betroffen wieder Mal zu hören, wie das schweizerische Nothilferegime die Menschen seelisch kaputt macht! Und es werden sogar Mütter mit Neugeborenen ins Gefängnis gesteckt – nur weil sie nicht in ihr Land zurückkehren wollen, wo Krieg, Terror oder Gefängnis droht. Das alles geschieht vor unseren Augen – und (fast) niemand schaut hin! Aber es regt sich auch Widerstand von vielen engagierten Menschen und Organisationen.» Eindruck von Pfrn. Verena Mühlethaler vom Hearing am 10.2.2020.

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28.1.2020 Mit Solinetzen, netzwerk migrationscharta.ch, Denknetz und NCBI

Drei Anlässe zu Solidarität mit Geflüchteten in der Schweiz

Christoph Albrecht SJ, Leiter Jesuiten-Flüchtlingsdienst Schweiz, wirkt an drei Veranstaltungen in Zürich zum Thema Solidarität mit Geflüchteten mit.

1. Am 10. Februar (17 Uhr) an einem Hearing «Abgewiesene Asylsuchende erzählen – Fachleute hören zu.»

2. Am Kongress Reclaim Democracy vom 27. bis 29. Februar moderiert er den Workshop «Solidarität darf nicht strafbar sein!» (Sa 29. Febr. 14-15.30 Uhr).

3. Im Anschluss an den Workshop wird Solinetz Schweiz gegründet, das nationale Netzwerk der regionalen Solidaritätsnetze.

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28.8.2019 Reflexion

Bedenkliche Tendenzen in der Schweizer Asylpolitik

In der breiten Bevölkerung ist das kollektive historische Gedächtnis recht kurz. Zu kurz, um schleichende gesellschaftliche Veränderungen wahrzunehmen. Dies zeigt sich zum Beispiel bei der Verschärfung der Asyl- und Ausländergesetze.

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3.6.2019 Rückblick

Flüchtlingstag 2019

Beim Namen nennen – 35597 Opfer der Festung Europa. In verschiedenen Städten gedachten wir am Wochenende des 15./16. Juni 2019 den Menschen, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren. Die Anlässe in Bern und in Zürich wurden vom JRS-Schweiz mitgetragen. Sehen Sie den beeindruckenden Film über die Aktion in Bern!

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4.2.2019 Christoph Albrecht SJ schreibt im Editorial des Solinetz-Newsletters über die Einladung zum Vortrag «Auf Augenhöhe mit den Geflüchteten"

Über die Höhe unserer Augen

Wer noch nie über die ungleichen Verhältnisse zwischen Geflüchteten und Freiwilligen nachgedacht hat, wird durch den Vortrag am 6.2. aus dem Schlaf der Seligen geweckt. Doch auch alle, die sich zum Thema der Augenhöhe schon Fragen gestellt haben, sind herzlich willkommen!

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10.11.2018 Stellungnahme

Kirchen und Religionsgemeinschaften fordern mehr Schutz für Flüchtlinge

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS Schweiz) begrüsst zwei neue kirchliche Dokumente zur Migrationspolitik in der Schweiz. Ausgangspunkt beider ist die schlichte ethische Forderung: Die Würde aller Menschen ist unantastbar, egal welchen Aufenthaltsstatus sie haben.

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24.10.2018 Presseecho

«Fakten gegen Vorurteile»: Christoph Albrecht SJ in der Zeitschrift Sonntag zur Flüchtlinsituation und dem Handlungsspielraum hier bei uns

Christoph Albrecht SJ engagiert sich für Menschen, die in der Schweiz Zuflucht suchen. Wie kann man der Flüchtlings-Situation hier bei uns begegnen, wie der Ohnmacht der Bilderflut etwas entgegensetzen? Lesen Sie in der Wochenzeitschrift Sonntag, was Christoph Albrecht, Leiter Jesuit Refugee Service (JRS) Schweiz dazu antwortet.

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2.10.2018 Stellungnahme der Jesuiten zum informellen EU-Gipfel in Salzburg

Jesuiten für eine andere Sicht auf die «illegale Migration»

«Derzeit gibt es mehr Geld, das Afrika in illegalen Finanzströmen durch aggressive Steuerhinterziehung und Geldwäsche verlässt, als mit kombinierter Entwicklungshilfe und ausländischen Direktinvestitionen nach Afrika gelangt…»

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