accompany, serve, advocate

Begleiten, unterstützen, verteidigen – die grundlegende Vorgehensweise des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes JRS: Unserem Auftrag entsprechend stehen wir Menschen bei, die ihre Heimat verlassen mussten, und treten für ihre Rechte ein.

Verteidigen

„Es ist klar, dass die Kirche keine direkte politische Mission hat. Aber allem Anschein zum Trotz ist eine Haltung des Schweigens und der Allianz mit den Mächtigen viel politischer als die Haltung, welche die (moralischen und sozialen) Rechte der menschlichen Person verteidigt. Erinnern wir uns, dass die subtilste Form von Atheismus diejenige ist, die Gott und den Glauben in etwas verwandelt, das nichts zum irdischen Leben zu sagen hat.“

(Luis Espinal SJ, Ansprache in Radio Fides Bolivia am 29. Juli 1972)

„Die Kirche ist den Opfern jeder Gesellschaftsordnung in unbedingter Weise verpflichtet, auch wenn sie nicht der christlichen Gemeinde angehören, [... sie hat] nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen“.

(Dietrich Bonhoeffer, Rede an die Berliner Pfarrerschaft im April 1933)

Rechtshilfe vermitteln

Die anwaltschaftliche Begleitung von Flüchtlingen ist nicht die grosse Stärke von JRS-Schweiz. Dennoch ist es genau diese, welche Menschen brauchen, die einem administrativen System ausgesetzt sind, welches sie überhaupt nicht kennen. Hier gilt es, gute Netzwerksarbeit zu leisten, mit engagierten AnwältInnen, Rechtsberatungsgruppen, Anlaufstellen für Asylsuchende und Sans-Papiers, wie auch mit anderen Organisationen, die zum Zweck des konkreten Zugangs zu den Menschenrechten haben.

Netzwerke knüpfen

JRS-Schweiz legt Wert auf die Förderung der Vernetzung in Fragen der Solidaritätsarbeit mit den Menschen, die tendenziell gesellschaftlicher Geringschätzung, Verachtung und Diskriminierung ausgesetzt sind.

Deshalb arbeitet JRS-Schweiz im netzwerk migrationscharta mit, welches die grundlagenpolitische Reflexion und Diskussion mit der biblischtheologischen Ethik im Umgang mit Migration verknüpft.

Ebenfalls spielen die Solinetze eine wesentliche Rolle, das Engagement unzähliger Freiwilliger in seiner politischen Bedeutung zu erkennen.

Zusammenhänge und Reflexion vermitteln

Über 60 Milionen Menschen sind heute von Vertreibung und Flucht betroffen… und in den meisten europäischen Ländern dominiert eine Politik, die so tut, als hätten wir damit nichts zu tun.

JRS-Schweiz unterstützt Kirchgemeinden, Pfarreien und andere Gruppierungen auch in der Reflexion zu Themen die Migration, christliche Spiritualität, theologische Ethik zusammendenken.

Werden Sie selbst in Diskussionen zu diesem Thema verwickelt, denken Sie daran, wie stark gewisse Ungenauigkeiten zu völlig falschen Schlussfolgerungen führen können: Informieren Sie sich und vermitteln Sie die Informationen:

Denken Sie an einen Vortrag, Workshop, Besinnungstag, Retreat?
Wenden Sie sich an: Christoph Albrecht SJ, christoph.albrecht(at)jesuiten-weltweit.ch, 044 266 21 26

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